Baden-Württembergische Gedenktage

Auf Anregung des Landtags hat die Staatliche Archivverwaltung 1977 eine Liste baden-wuerttembergischer Gedenktage zusammengestellt. Das Generallandesarchiv Karlsruhe, das Hauptstaatsarchiv Stuttgart und das Staatsarchiv Sigmaringen haben diese Liste gemeinsam erarbeitet.

01.01.1818  Aufhebung der Leibeigenschaft in Württemberg. 
02.01.1807  Geboren in Stuttgart: Wilhelm Zimmermann, Dichter und Geschichtsschreiber ("Geschichte des großen Bauernkrieges"), 1848 Mitglied der Nationalversammlung in Frankfurt (gest. 22.09.1878 in Mergentheim). 
03.01.1792  Gestorben in Sigmaringen: Andreas Meinrad von Ow, bedeutendster hohenzollerischer Maler des Barock und Rokoko (geb. 20.11.1712 in Sigmaringen). 
04.01.1707  Gestorben in Rastatt: Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, der Türkenlouis. 
05.01.1919  Wahlen zur badischen Nationalversammlung. Zum ersten Mal sind auch die Frauen wahlberechtigt. 
06.01.1812  Geboren: Karl (von) Etzel, Eisenbahn-Ingenieur, Erbauer der Brennerbahn, Schöpfer des württembergischen Eisenbahnwesens. 
07.01.1590  Gestorben in Tübingen: Jakob Andreä, evangelischer Theologe (geb. 25.03.1528 in Waiblingen). 
08.01.1632  Geboren in Flöhn bei Chemnitz: Samuel Freiherr von Pufendorf, Völkerrechtler, Professor in Heidelberg. 
09.01.1919  Der Spartakisten-Aufstand in Stuttgart wird von der Regierung niedergeschlagen. 
10.01.1917  Gründung des Deutschen Auslandsinstituts in Stuttgart. 
11.01.1473  Johann Zainer gibt in Ulm das erste in Baden-Württemberg gedruckte Buch heraus (Heinrich Steinhövel: Regimen sanitatis). 
12.01.1919  Erste Landtagswahlen in Württemberg nach dem Krieg, bei denen erstmals auch die Frauen stimmberechtigt sind. 
13.01.1782  Uraufführung der Räuber in Schillers Gegenwart im Mannheimer Nationaltheater. 
14.01.1964  Landespressegesetz. 
15.01.1770  Erbvergleich zwischen Herzog Carl Eugen und der Landschaft: letztes Landesgrundgesetz des Herzogtums Württemberg und gewissermaßen letzter Landtagsabschied. 
16.01.1946  Erster Zusammentritt der Vorläufigen Volksversammlung von Württemberg-Baden. 
17.01.1318  Gestorben: Erwin von Steinbach, Baumeister am Straßburger Münster (geb. 1240 in Steinbach in Baden). 
18.01.1701  Geboren in Stuttgart: Johann Jakob Moser, württembergischer Landschaftskonsulent, juristischer Schriftsteller (gest. 30.09. 1785 in Stuttgart). 
19.01.1563  Einführung des Heidelberger Katechismus in der Kurpfalz auf Befehl des Kurfürsten Friedrich III. 
20.01.1804  Befreiung der Juden in Baden von Leibzoll und Geleitgebühr. 
21.01.1398  Gestorben: Friedrich V. von Hohenzollern, Burggraf von Nürnberg, 1363 von Kaiser Karl IV. in den Reichsfürstenstand erhoben. 
22.01.1900  Die Technische Hochschule Stuttgart erhält das Recht der Verleihung des Dr.-Ing. 
23.01.1945  In Berlin-Plötzensee als Widerstandskämpfer gegen das Hitler-Regime hingerichtet: Eugen Bolz, württembergischer Staatsmann, Reichs- und Landtagsabgeordneter des Zentrums, 1919 Justizminister, 1923 - 1933 Württ. Minister des Innern, 1928 - 1933 Staats 
24.01.1607  Kurfürst Friedrich von der Pfalz verleiht dem früheren Dorf Mannheim Stadtrechte. 
25.01.1366  Gestorben in Ulm: der Dominikaner Heinrich Suso (Seuse), Mystiker aus hegauischem Geschlecht (geb. 21.03.1300). 
26.01.1831  Geboren in Frankfurt a. M.: Heinrich Anton de Bary, Professor der Botanik in Freiburg 1855 - 1867, verdient um die Erforschung der Pilze. 
27.01.1775  Geboren in Leonberg: Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Philosoph. 
28.01.1953  Gestorben in Stuttgart: Theophil Wurm, seit 1929 württembergischer Kirchenpräsident, 1933 - 1949 württembergischer Landesbischof, Vorsitzender des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland 1945 - 1949. 
29.01.1886  Der Mannheimer Industrielle Karl Benz erhält ein Patent auf den von ihm konstruierten Kraftwagen. 
30.01.1806  Auflösung der alten breisgauischen Landstände nach der Übernahme des Landes durch Baden. 
31.01.1884  Geboren in Brackenheim: Theodor Heuss, Reichs- und Landtagsabgeordneter, erster Bundespräsident der Bundesrepublik (12.09.1949 - 01.07.1959). 
01.02.1917  Gestorben in Karlsruhe: Gustav Schönleber, seit 1880 Professor an der Karlsruher Kunstakademie, einer der bedeutendsten Landschaftsmaler der Akademie im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. 
02.02.1491  Gestorben in Breisach: Martin Schongauer, Maler und Kupferstecher. 
03.02.1868  Gestorben in Karlsruhe: Karl Mathy, badischer Staatsmann und Politiker, ein Vorkämpfer der deutschen Einigung. 
04.02.1871  Geboren in Heidelberg: Friedrich Ebert, SPD-Politiker, seit 1912 Reichstagsabgeordneter, 09.11.1918 Reichskanzler, 11.02.1919 von der Weimarer Nationalversammlung zum Reichspräsidenten gewählt. 
05.02.1934  An die Stelle der badischen und der württembergischen Staatsangehörigkeit tritt die Reichsangehörigkeit. 
06.02.1520  Der Schwäbische Bund verkauft Württemberg für 320 000 Gulden an Kaiser Karl V. 
07.02.1893  Gestorben in Leipzig: Ferdinand Steinbeis, langjähriger Präsident der Württ. Zentralstelle für Gewerbe und Handel. 
08.02.1818  Gründung des Badischen Kunstvereins - des ältesten in Deutschland - durch Künstler und Kunstfreunde in Karlsruhe. 
09.02.1802  Geboren in Stuttgart: Moritz Mohl, Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, des deutschen Zollparlaments, des Reichstags und des württembergischen Landtags. 
10.02.1782  Gestorben in Murrhardt: Friedrich Christoph Oetinger, Schüler von Johann Albrecht Bengel, Mystiker und Theosoph, der Magus des Südens (geb. 06.05.1702 in Göppingen). 
11.02.1765  Gründung der Württ. Landesbibliothek durch Herzog Carl Eugen. 
12.02.1496  Geboren in Schorndorf: Sebastian Schertlin von Burtenbach, Landsknechtführer. 
13.02.1457  Geboren: Maria von Burgund, Erbtochter Karls des Kühnen, seit 1477 vermählt mit dem nachmaligen Kaiser Maximilian I. 
14.02.1948  Gestorben in Freiburg: Erzbischof Dr. Konrad Gröber, 1897 zum Priester geweiht, 1931 Bischof von Meißen, 1932 Erzbischof von Freiburg. 
15.02.1933  Während einer Wahlrede des Reichskanzlers Adolf Hitler in der Stuttgarter Stadthalle wird das Kabel für die Rundfunkübertragung durchgeschnitten. 
16.02.1497  Geboren in Bretten: Philipp Schwarzerdt (Melanchthon), Reformator. 
17.02.1247  Gestorben auf der Wartburg: Heinrich Raspe, Landgraf von Thüringen, Gegenkönig gegen den Stauferkaiser Friedrich II. 
18.02.1218  Gestorben: Herzog Berthold V. von Zähringen, Gründer von Bern; damit Erlöschen der jüngeren Zähringerlinie. 
19.02.1705  Geboren in Ulm-Söflingen: Franz Anton Kraus, Maler, maßgelich am Umbau von Einsiedeln beteiligt (gest. 30.06.1752 in Einsiedeln). 
20.02.1919  Gestorben in Freiburg: Dr. Eduard Mertens, Erfinder des Rotationstiefdrucks. 
21.02.1862  Gestorben in Weinsberg: Dr. med. Justinus Kerner, Oberamtsarzt in Gaildorf und Weinsberg, Dichter (geb. 18.09.1786 in Ludwigsburg). 
22.02.1943  Hinrichtung der Geschwister Hans und Sophie Scholl aus Ulm, Mitglieder der Studentengruppe Weiße Rose in München. Einige ihrer Freunde, darunter der in Stuttgart aufgewachsene Philosophieprofessor Kurt Huber, werden einige Monate später hingerichtet. 
23.02.1945  Fliegerangriff auf Pforzheim, dem 82 Prozent der Stadt und 8728 Menschen zum Opfer fallen (standesamtlich beurkundete Kriegssterbefälle). 
24.02.1496  Gestorben: Eberhard im Bart, erster Herzog von Württemberg. 
25.02.1867  Übergabe der festen Rheinbrücke Mannheim - Ludwigshafen an den Verkehr. 
26.02.1531  Geboren in Ingelfingen: David Chyträus, evangelischer Theologe. 
27.02.1848  Revolutionäre Volksversammlung in Mannheim. 
28.02.1900  Die badische Regierung läßt das Frauenstudium zu. 
29.02.1784  Große Rheinüberschwemmung. 
01.03.1848  Die Revolution nimmt in Württemberg ihren Anfang. 
02.03.1689  Ein Teil des Heidelberger Schlosses wird durch die Franzosen in die Luft gesprengt. 
03.03.1595  Kaufvertrag zwischen Baden-Durlach und Württemberg über die Abtretung der Ämter Besigheim und Mundelsheim an Württemberg. 
04.03.1824  Geboren in Kochersteinsfeld: Johann W. Baron von Müller, Naturforscher und Reiseschriftsteller ("Reisen in die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko" 1864) (gest. 24.10.1886 in Kochersteinsfeld). 
05.03.1847  Gestorben in Karlsruhe: Freiherr Sigismund Karl Johann von Reitzenstein, badischer Staatsminister, dem Baden seine Vergrößerung in der napoleonischen Zeit verdankt, Freund der Wissenschaften, Förderer der Universität Heidelberg. 
06.03.1830  Gestorben in Freiburg: Bernhard Boll, der erste Erzbischof von Freiburg. 
07.03.1714  Der im Schloß zu Rastatt zwischen dem Kaiser und Frankreich geschlossene Rastatter Friede beendet den Spanischen Erbfolgekrieg. 
08.03.1229  Erstmalige urkundliche Erwähnung von Stuttgart. 
09.03.1952  Wahl der Verfassunggebenden Landesversammlung Baden-Württemberg. 
10.03.1528  Hingerichtet in Wien: Balthasar Hubmaier, Hauptführer der Wiedertäufer in Süddeutschland und Mähren, Beteiligter am Bauernaufstand um Waldshut 1525 (geboren um 1485 in Friedberg). 
11.03.1772  Geboren in Pleidelsheim: Johann Christian (von) Pfister, württembergischer Historiker (gest. 30.09.1835 in Stuttgart). 
12.03.1955  Gestorben in Frankfurt: Leo Wohleb, Staatspräsident von (Süd-)Baden 1947 - 1952. 
13.03.1920  Kommunistischer Aufstandsversuch in Mannheim. 
14.03.1879  Geboren in Ulm: Albert Einstein, Physiker, Nobelpreisträger, Entdecker der Relativitätstheorie (gest. 18.04.1955 in Princeton, USA). 
15.03.1973  Gestorben in Karlsruhe: Hermann Veit, 1945 - 1946 Oberbürgermeister von Karlsruhe, 1946 - 1960 Wirtschaftsminister und seit 1951 stellvertretender Ministerpräsident Württemberg-Badens bzw. Baden-Württembergs, seit 1961 Fraktionsvorsitzender der SPD im 
16.03.1867  Gestorben in Stuttgart: Emil Heinrich Keßler, Gründer der Karlsruher Maschinenfabrik, die 1841 die erste Lokomotive in Süddeutschland baut. 
17.03.1867  Gestorben: Ludwig Häusser, Historiker in Heidelberg ("Deutsche Geschichte von 1786 - 1815", "Geschichte der Rheinischen Pfalz"), Mitglied des badischen Landtags, ein begeisterter Verfechter des deutschen Freiheitsgedankens und der liberalen Ideen. 
18.03.1871  Gestorben in Heidelberg: Georg Gottfried Gervinus, Literaturhistoriker (Hauptwerke: "Geschichte der poetischen Nationalliteratur der Deutschen", "Geschichte des 19. Jahrhunderts"), Politiker, Mitbegründer und Schriftleiter der Deutschen Zeitung. 
19.03.1761  Geboren in Niederstotzingen: Johann Christoph Friedrich Haug, Dichter (Pseudonym Hophthalmos) und württembergischer Hofrat (gest. 30.01.1829 in Stuttgart). 
20.03.1770  Geboren in Lauffen am Neckar: Friedrich Hölderlin, Dichter (gest. 07.06.1843 in Tübingen). 
21.03.1919  Verfassung des Freistaates Baden von der konstituierenden badischen Nationalversammlung angenommen, durch Volksentscheid vom 13.04. gebilligt. 
22.03.1599  Gründung von Freudenstadt durch Herzog Friedrich I. von Württemberg. Bau der Stadt durch Heinrich Schickhardt. 
23.03.1819  In Mannheim wird der Lustspieldichter und russische Staatsrat August von Kotzebue von dem Studenten Karl Ludwig Sand aus politischen Gründen ermordet. 
24.03.1881  Gestorben in St. Louis, USA: Friedrich Hecker, ein Führer der radikalen Opposition im badischen Landtag, Organisator der revolutionären Erhebung im April 1848. 
25.03.1952  Erste Sitzung der Verfassunggebenden Landesversammlung in Stuttgart. 
26.03.1926  Gestorben in Freiburg: Konstantin Fehrenbach, 1901 bis 1913 Abgeordneter des Zentrums in der badischen Zweiten Kammer, seit 1903 auch Reichstagsabgeordneter, 1918 Reichstagspräsident, 1919 Präsident der Nationalversammlung. 1920 - 1921 Reichskanzler. 
27.03.1828  Gestorben in Paris: Johann Gottfried Tulla, seit 1817 Leiter der Badischen Wasser- und Straßenbauverwaltung, Planer und Organisator der großen Rheinkorrektur. 
28.03.1623  Kaiser Ferdinand II. erhebt die Häupter der beiden hohenzollerischen Linien Hechingen und Sigmaringen in den Reichsfürstenstand. 
29.03.1848  Gestorben in New York: Johann Jakob Astor, durch Pelzhandel und Grundstücksspekulation einer der reichsten Männer der USA (geb. 17.07.1763 in Walldorf bei Wiesloch). 
30.03.1945  Besetzung der Stadt Heidelberg durch US-Streitkräfte. 
31.03.1933  Erstes Gesetz zur Gleichschaltung der Länder (Erstes Gleichschaltungsgesetz): Auflösung der Länderparlamente und Neubildung ohne Wahl nach dem Verhältnis der Reichstagswahl sowie Ermächtigung der Landesregierung zur Beschließung von Landesgesetzen ohne 
01.04.1920  Die württembergische Post und Eisenbahn gehen an das Reich über 
02.04.1873  Hohenzollerische Amts- und Landesordnung, erlassen von König Wilhelm I. von Preußen mit Zustimmung beider Häuser des preußischen Landtags. Mit diesem Gesetz wird der Landeskommunalverband der Hohenzollerischen Lande als Selbstverwaltungseinrichtung k 
03.04.1814  Geboren in Biberach: Friedrich Kaiser, Theaterdichter (gest. 06.11.1874 in Wien). 
04.04.1967  Durch Gesetz kommt der Hohentwiel, der seit dem 16. Jahrhundert in der württembergischen Geschichte eine bedeutende Rolle gespielt hat, an die Stadt Singen. 
05.04.1945  Besetzung der Stadt Karlsruhe durch französische Truppen. 
06.04.1807  Geboren in Bamberg: Heinrich Matthias Zöpfl, Staatsrechtler, seit 1839 Professor an der Universität Heidelberg, 1850 Abgeordneter der Universität in der badischen Ersten Kammer (gest. 04.07.1877 in Heidelberg). 
07.04.1933  Zweites Gesetz zur Gleichschaltung der Länder (Zweites Gleichschaltungsgesetz und zugleich Erstes Reichsstatthaltergesetz): Einsetzung von Reichsstatthaltern. 
08.04.1942  Gestorben in Winterthur: Alfred Mombert, Rechtsanwalt und Dichter, als Lyriker zur Gruppe der Kosmiker und zu den Vorläufern des Expressionismus gehörig, 1940 als Jude vorübergehend ins KZ Gurs deportiert (geb. 06.02.1872 in Karlsruhe). 
09.04.1886  Gestorben in Karlsruhe: Josef Victor (von) Scheffel, Jurist und Schriftsteller, 1848 Sekretär des badischen Bundesgesandten Karl Theodor Welcker in Frankfurt am Main, seit 1857 Archivar und Bibliothekar in Donaueschingen (geb. 16.02.1826 in Karlsruhe). 
10.04.1770  Geboren in Donaueschingen: Joseph Freiherr von Laßberg, Literaturhistoriker (gest. 15.03.1855 in Meersburg). 
11.04.1810  Geboren in Ludwigsburg: Wilhelm Julius von Hardegg, Militärschriftsteller (gest. 16.09.1875 in Ludwigsburg). 
12.04.1111  Gestorben: Berthold II., Sohn Herzog Bertholds I. von Kärnten, der erste, der sich seit 1100 nach seiner Breisgauburg Herzog von Zähringen nennt, Gründer des Klosters St. Peter. 
13.04.1943  Gestorben in Sehringen bei Badenweiler: Oskar Schlemmer, abstrakter Maler und Professor an der Kunsthochschule Berlin, 1920 an das Bauhaus berufen. 
14.04.1881  Erstes Erscheinen des "Volksfreunds" in Offenburg, der ältesten Zeitung der badischen Sozialdemokratischen Partei. 
15.04.1191  Kaiserkrönung des Staufers Heinrich VI. in Rom. 
16.04.1854  Untergang des amerikanischen Schiffes Powhattan vor der Ostküste von Nordamerika, Tod aller Passagiere, darunter 148 Württemberger, zahlreicher Badener und Pfälzer, die nach Amerika auswandern wollten. 
17.04.1945  Brandschatzung von Freudenstadt durch französische Truppen. 
18.04.1986  Eröffnung der Landesgartenschau in Freiburg durch Ministerpräsident Lothar Späth. 
19.04.1888  Eröffnung des neuen Karlshafens in Heilbronn. 
20.04.1848  Die badischen Revolutionäre Hecker und Struve werden bei Kandern von regulären Truppen geschlagen. Auch andere Erhebungen in Baden werden unterdrückt. 
21.04.1617  Gestorben in Tübingen: Andreas Osiander, Professor und Universitätskanzler in Tübingen (geb. 27.03.1562 in Blaubeuren). 
22.04.1819  Eröffnung des ersten badischen Landtags in Karlsruhe. 
23.04.1797  Geboren in Langenburg: Wilhelm Bäumlein, Pädagoge (gest. 24.11. 1865 in Maulbronn). 
24.04.1622  Märtyrertod des Kapuzinerpaters Fidelis bei dem Versuch, im Prättigau (Graubünden) die Gegenreformation durchzuführen (geb. 1577/78 in Sigmaringen als Markus Roy). 
25.04.1952  Mit der Verkündung des Überleitungsgesetzes gehen die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Länder Württemberg-Baden, Württemberg-Hohenzollern und (Süd-)Baden in dem neugebildeten Bundesland Baden-Württemberg auf. 
26.04.1460  Kaiser Friedrich III. belehnt auf Bitten der Gräfin Elisabeth von Württemberg deren Gemahl Johann von Werdenberg mit der Grafschaft Sigmaringen, die Gräfin Elisabeth zu eigen geerbt, aber dem Reich zu Lehen aufgegeben hat. 
27.04.1912  Geboren in Stuttgart: Paul Hegelmaier, 1884 - 1904 Oberbürgermeister von Heilbronn, 1898 - 1903 Reichstagsabgeordneter, Mitbegründer des Württ. Städtetags (geb. 01.07.1847 in Heilbronn). 
28.04.1961  Eröffnung der Bundesgartenschau in Stuttgart. 
29.04.1527  Gestorben: Markgraf Christoph I. von Baden, durch kluge Politik Mehrer seines Landes, Begründer einer Landesordnung, einer zentralen Verwaltung und einer zielbewußten Gewerbepolitik. 
30.04.1961  Gestorben in Fischbach (Oberbayern): Hanns Klemm, Flugzeugkonstrukteur (geb. 04.04.1885 in Stuttgart). 
01.05.1218  Geboren auf Schloß Limburg im Breisgau: Rudolf von Habsburg, deutscher König 1273 - 1291. 
02.05.1790  Gestorben in Echterdingen: Philipp Matthäus Hahn, evangelischer Theologe und Erfinder auf feinmechanischem Gebiet (geb. 25.11. 1739 in Scharnhausen). 
03.05.1933  Ermordet im Konzentrationslager Kislau: Ludwig Marum, badischer Staatsrat und Reichstagsabgeordneter (SPD). 
04.05.1747  Geboren in Bernhausen: Johann Gotthard (von) Müller, Kupferstecher (gest. 14.03.1830 in Stuttgart). 
05.05.1431  Gestorben: Markgraf Bernhard I. von Baden, der eigentliche Gründer des badischen Territorialstaats. 
06.05.1836  Geboren in Kirchheim/Teck: Max (von) Eyth, Dichter und Ingenieur (gest. 25.08.1906 in Ulm). 
07.05.1837  Geboren in Stetten im Remstal: Karl Mauch, Afrikaforscher (gest. 04.04.1875 in Stuttgart). 
08.05.1924  Eröffnung des Stuttgarter Rundfunksenders im Gartensaal des Neuen Schlosses. 
09.05.1805  Gestorben in Weimar: Friedrich Schiller, Dichter (geb. 10.11.1759 in Marbach am Neckar). 
10.05.1760  Geboren in Basel: Johann Peter Hebel, Dichter (gest. 22.09.1826 in Schwetzingen). 
11.05.1933  NS-Regierung Mergenthaler in Württemberg, ernannt durch Verfügung des Reichsstatthalters Wilhelm Murr. 
12.05.1525  Unter der Führung des Truchsessen Georg von Waldburg, des Bauernjörg, schlägt der Schwäbische Bund die aufständischen Bauern zwischen Böblingen und Sindelfingen entscheidend. In der Folgezeit werden auch die anderen Bauernunruhen in Südwestdeutschland 
13.05.1849  Ausbruch von Straßenunruhen in Karlsruhe, Flucht des Großherzogs Leopold und Übernahme der Regierung durch einen revolutionären Landesausschuß. 
14.05.1423  Eroberung der Burg Hohenzollern durch ein Heer der schwäbischen Reichsstädte und Württembergs sowie Zerstörung der Burg. Wiederaufbau von 1454 bis 1468. 
15.05.1854  Eröffnung der Bahnlinie Ulm - Augsburg - München. 
16.05.1848  Verfassung für das Fürstentum Hohenzollern-Hechingen. 
17.05.1826  Geboren in Stuttgart: Julius Köstlin, Theologe (gest. 12.05.1902 in Halle). 
18.05.1947  Volksabstimmung zur Bestätigung der Landesverfassung und Wahl der Landtage in (Süd-)Baden und Württemberg-Hohenzollern. 
19.05.1824  Zollverträge zwischen Württemberg und den Fürstentümern Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen, ein wichtiger Schritt auf dem Wege zum deutschen Zollverein. 
20.05.1947  Gestorben in Messelhausen: Philipp Lenard, Physiker, Professor in Heidelberg. Erhält 1905 den Nobelpreis für Physik (geb. 07.06. 1862 in Preßburg). 
21.05.1826  Gestorben in München: Georg von Reichenbach, als Schlossersohn 1771 in Karlsruhe-Durlach geboren, genialer Techniker und Erfinder auf verschiedensten Gebieten, Gründer und Leiter eines weltbekannten Mechanischen Instituts in München. 
22.05.1693  Zerstörung der Stadt Heidelberg durch die Franzosen. 
23.05.1874  Geboren in Nonnenweier bei Lahr: Ludwig Frank, Reichstagsabgeordneter der SPD. Er gehörte seit 1905 dem badischen Landtag und seit 1907 dem Reichstag an. Er betätigte sich vor dem Ersten Weltkrieg maßgebend in der sozialistischen Jugendbewegung und t 
24.05.1848  Gestorben auf Schloß Meersburg: Annette Freiin von Droste-Hülshoff, lyrische und epische Dichterin. 
25.05.1525  Renchener Vertrag: gütliche Einigung zwischen Markgraf Philipp von Baden und den aufständischen Bauern. 
26.05.1878  Gestorben in Berlin: Adolf Widmann, Dichter und politischer Publizist (geb. 07.05.1818 in Maichingen). 
27.05.1756  Geboren in Mannheim: Maximilian I. Joseph, erster König von Bayern (gest. 13.10.1825 in München). 
28.05.1911  Einweihung des Lindenmuseums für Länder- und Völkerkunde in Stuttgart. 
29.05.1902  Gestorben in Heidelberg: Geheimrat Adolf Kußmaul, 1866 - 1892 Leiter der Inneren Klinik in Freiburg; hervorragender Arzt und Gelehrter, leistete grundlegende Vorarbeit für den Augenspiegel; weithin berühmt durch Forschungen über Fallsucht und durch die E 
30.05.1849  Der Rest der Mitglieder des Frankfurter Paulskirchenparlaments siedelt nach Stuttgart über ("Stuttgarter Rumpfparlament"). 
31.05.1874  Gründung des Schwäbischen Frauenvereins. 
01.06.1882  Das Telefon wird im Stuttgarter Ortsnetz eingeführt. 
02.06.1521  Erste Ordnung für den landschaftlichen Ausschuß in Württemberg. 
03.06.1950  Eröffnung der deutschen Gartenschau auf dem Killesberg in Stuttgart. 
04.06.1875  Gestorben in Stuttgart: Eduard Mörike, Pfarrer in Cleversulzbach, später Professor am Katharinenstift in Stuttgart, Dichter. 
05.06.1962  Einweihung des neuerbauten Landtagsgebäudes in Stuttgart. 
06.06.1859  Gründung des Badischen Frauenvereins durch Großherzogin Luise von Baden. 
07.06.1970  Volksentscheid im Gebietsteil Baden über den Fortbestand des Landes Baden-Württemberg. Ergebnis: Verbleib im Land Baden-Württemberg. 
08.06.1864  Gründung des Badischen Schwarzwaldvereins in Freiburg, des ersten und ältesten deutschen Gebirgsvereins. 
09.06.1793  Geboren in Castell (Franken): Johann Karl Ludwig (von) Schorn, Kunstschriftsteller, 1820 - 1841 Redakteur des "Kunstblattes" in Stuttgart. 
10.06.1190  Kaiser Friedrich I. aus dem Geschlecht der Hohenstaufen ertrinkt im Fluß Saleph, Kleinasien. 
11.06.1811  Gestorben im 83. Lebensjahr nach 65jähriger Regierung: Großherzog Karl Friedrich von Baden. 
12.06.1847  Geboren in Tübingen: Friedrich von Payer, Mitglied der Deutschen Volkspartei, seit 1910 der Fortschrittlichen Volkspartei und seit 1877 (mit Unterbrechungen) Reichstagsabgeordneter, November 1917 bis November 1918 Reichsvizekanzler (gest. 14.07.1931 in St 
13.06.1945  Ernennung der Leiter der württembergischen Landesverwaltung durch die französische Militärregierung. 
14.06.1729  Geboren in Stuttgart: Johann Ludwig Fricker, Pfarrer und Dichter von Kirchenliedern (gest. 15.09.1766 in Dettingen/Erms). 
15.06.1725  Geboren in Ulm-Söflingen: Johann Baptist Enderle, Maler (gest. 15.02.1798 in Donauwörth). 
16.06.1936  Abschluß der Elektrifizierung der Höllentalbahn. 
17.06.1715  Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach legt den Grundstein zu einem Jagdschloß, um das sich die Siedlung Karlsruhe bildet. 
18.06.1849  Auflösung des Rumpfparlaments (= Überbleibsel der Frankfurter Nationalversammlung) in Stuttgart durch die württembergische Regierung. 
19.06.1792  Geboren in Stuttgart: Gustav Schwab, Dichter und Schriftsteller ("Die schönsten Sagen des klassischen Altertums") (gest. 04.11.1850 in Stuttgart). 
20.06.1933  Gestorben in Archangelskoje: Clara Zetkin geb. Eißner, Lehrerin und Politikerin, 1891 - 1916 Leiterin der sozialdemokratischen Frauenzeitschrift "Die Gleichheit", 1919 Anschluß an die KPD, 1919 - 1920 Mitglied der württembergischen Landesversammlung, 192 
21.06.1208  Ermordet in Bamberg: Philipp von Schwaben, deutscher König seit 1198 
22.06.1916  Gestorben in Haslach: Heinrich Hansjakob, neben Alban Stolz der hervorragendste katholische Volksschriftsteller in Süddeutschland. 
23.06.1368  Die österreichischen Herzöge Albrecht und Leopold verleihen der Stadt Freiburg i. Br. eine neue Verfassung. 
24.06.1770  Geboren in Ulm: Albrecht Ludwig Berblinger, der "Schneider von Ulm", mißglückter Flugversuch in Anwesenheit des württembergischen Königs am 31.05.1811 (gest. 28.01.1829 in Ulm). 
25.06.1849  Einführung der Schwurgerichte in Württemberg. 
26.06.1525  Niederlage der aufständischen Bauern bei Stahringen am Bodensee. 
27.06.1845  Letzte öffentliche Hinrichtung in Stuttgart. 
28.06.1890  Beginn der Festwoche zur Vollendung des Ulmer Münsters. 
29.06.1850  Eröffnung der Bahnlinie Ulm - Stuttgart. 
30.06.1522  Gestorben in Bad Liebenzell: Johannes Reuchlin, Humanist (geb. 22.02.1455 in Pforzheim). 
01.07.1875  Einführung der Markwährung im gesamten Deutschen Reich. Damit Ablösung der Guldenwährung in Süddeutschland (1 Gulden = 60 Kreuzer oder 1,71 Mark). 
02.07.1877  Geboren in Calw: Hermann Hesse, Dichter. 
03.07.1644  Geboren in Kreenheinstetten bei Meßkirch: Johann Ulrich Megerle, der spätere Augustinerpater Abraham a Sancta Clara. 
04.07.1559  Gestorben in Heidelberg: Kurfürst Ottheinrich von der Pfalz, der große Förderer von Kunst und Wissenschaft (Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses). 
05.07.1808  Einführung des Code Napoleon als Badisches Landrecht, am 01.01.1810 in Kraft gesetzt und bis 1900 geltend. 
06.07.1415  Johannes Hus, der böhmische Reformator, auf dem Konzil zu Konstanz als Ketzer verurteilt und vor den Toren der Stadt verbrannt. 
07.07.1886  Aus der Zeitung: "Friedrichshafen. Ihre Königlichen Majestäten empfingen heute den Besuch Sr. Großherzogl. Hoheit des Prinzen und Ihrer Kaiserl. Hoheit der Prinzessin Wilhelm von Baden." 
08.07.1514  Tübinger Vertrag: Grundgesetz für Altwürttemberg, erste Art von Verfassung mit gewissem demokratischem Einschlag auf dem europäischen Festland. 
09.07.1906  Der württembergische Landtag nimmt das Verfassungsreformgesetz an, wodurch die Zweite Kammer eine reine Volkskammer wird. 
10.07.1867  Geboren in Baden-Baden: Prinz Max von Baden, letzter kaiserlicher Reichskanzler und badischer Thronfolger, übergibt am 09.11.1918 Ebert die Geschäfte des Reichskanzlers (gest. 06.11.1929 in Konstanz). 
11.07.1870  Auf französischen Druck hin verzichtet Prinz Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen auf eine Thronkandidatur in Spanien. Dennoch kommt es zum Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. 
12.07.1817  Freiherr Friedrich Christian Drais von Sauerbronn unternimmt von Mannheim nach Schwetzingen die erste Fahrt mit seiner neuerfundenen Laufmaschine. 
13.07.1953  Gesetz zur einheitlichen Beendigung der Entnazifizierung in Baden-Württemberg. 
14.07.1931  Gestorben in Stuttgart: Friedrich von Payer, Mitglied der Deutschen Volkspartei, seit 1910 der Fortschrittlichen Volkspartei und seit 1877 (mit Unterbrechungen) Reichstagsabgeordneter, November 1917 bis November 1918 Reichsvizekanzler. 
15.07.1946  Zusammentritt der Verfassunggebenden Landesversammlung Württemberg-Baden in Stuttgart. 
16.07.1919  Gesetz zur Umbildung des Kommunallandtages der Hohenzollerischen Lande: Die Abgeordneten werden künftig in allgemeiner, gleicher, geheimer und direkter Wahl nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt. 
17.07.1763  Geboren in Walldorf: Johann Jakob Astor, nach seiner Auswanderung in die USA 1783 durch Pelzhandel und Grundstücksspekulation zu einem der reichsten Männer der USA aufgestiegen (gest. 29.03.1848 in New York). 
18.07.1775  Geboren in Freiburg: Karl von Rotteck, Professor für Geschichte und für Staatswissenschaften in Freiburg, 1831 - 1840 Mitglied der 2. Kammer des badischen Landtags, einer der Führer der liberalen Opposition in Baden (gest. 26.11.1840 in Freiburg). 
19.07.1952  Gestorben in Bonn: Elly Heuss-Knapp, Gattin des ersten Bundespräsidenten Prof. Theodor Heuss, Landtagsabgeordnete, Sozialpolitikerin (geb. 25.01.1881 in Straßburg im Elsaß). 
20.07.1944  Im Hof des Oberkommandos der Wehrmacht in Berlin standrechtlich erschossen: Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Oberst im Generalstab, Widerstandskämpfer, der Attentäter auf Hitler (geb. 15.11.1907 in Jettingen). 
21.07.1495  Württemberg wird Herzogtum. 
22.07.1949  Radio Stuttgart geht in deutsche Hände über und erhält die Bezeichnung Süddeutscher Rundfunk. 
23.07.1783  Aufhebung der Leibeigenschaft durch Markgraf Karl Friedrich von Baden. 
24.07.1866  Gefecht bei Tauberbischofsheim, bei dem die Württemberger von den Preußen besiegt werden. 
25.07.1891  Geboren in Stuttgart: Dr. Alfred Bofinger, Pionier des deutschen Rundfunks, im Frühjahr 1924 Mitbegründer der Süddeutschen Rundfunk AG und Intendant des Süddeutschen Rundfunks (gest. 02.02. 1959 in Stuttgart). 
26.07.1870  Im Deutsch-Französischen Krieg kommt es zwischen französischen und deutschen Truppen unter dem württembergischen Major Zeppelin zu einem ersten Scharmützel bei Niederbronn im Elsaß. 
27.07.1675  Im Gefecht bei Sasbach werden die Franzosen von den Kaiserlichen geschlagen; der französische Marschall Turenne fällt, an dessen Tod noch heute ein Denkmal erinnert. 
28.07.1935  Eröffnung des Neckarkanals Mannheim - Heilbronn durch Reichsverkehrsminister Freiherr Eltz von Rübenach. 
29.07.1949  Der erste Teil der Stadt Kehl wird der deutschen Verwaltung unterstellt. Bis 08.04.1952 ist die Stadt ganz von den Franzosen zurückgegeben. 
30.07.1886  In Mühlacker wird ein Meteor beobachtet. 
31.07.1967  Gestorben in Heidelberg: Richard Johann Kuhn, Chemiker, seit 1929 Direktor des Instituts für Chemie im Kaiser-Wilhelm-Institut (seit 1948 Max-Planck-Institut) für medizinische Forschung in Heidelberg, erhält 1938 den Nobelpreis für Chemie für seine Caro 
01.08.1541  Gestorben in Basel: Simon Grynaeus, Schüler Melanchthons, Professor für Griechisch in Heidelberg und Basel, an der Abfassung der ersten helvetischen Konfession beteiligt (geb. 1493 in Veringendorf). 
02.08.1888  Geboren in Freiburg: Leo Wohleb, Lehrer, Staatspräsident von (Süd-)Baden 1947 - 1952, danach deutscher Gesandter in Lissabon (gest. 12.03.1955 in Frankfurt). 
03.08.1942  Gestorben in Muralto bei Locarno: Richard Willstätter, Chemiker. 1915 Nobelpreis für seine Arbeiten über Pflanzensubstanzen. 1939 Emigration von München in die Schweiz (geb. 04.06.1877 in Karlsruhe). 
04.08.1329  Wittelsbacher Hausvertrag von Pavia: Lostrennung der Pfalz von Bayern (erst 1777 wieder mit Bayern vereint). 
05.08.1908  Zeppelin-Katastrophe bei Echterdingen. 
06.08.1789  Geboren in Reutlingen: Friedrich List, Nationalökonom und Publizist, er regte u.a. die Errichtung eines allgemeinen deutschen Eisenbahnnetzes an (gest. 30.11.1846 in Kufstein). 
07.08.1886  Ende der Festwoche anläßlich des 500jährigen Jubiläums der Universität Heidelberg. 
08.08.1903  Der württembergische Landtag beschließt eine große Steuerreform mit einer sozial gerechteren Verteilung der Steuerlast. 
09.08.1860  Gestorben in Konstanz: Ignaz Heinrich Freiherr von Wessenberg, Generalvikar und bis 1827 Verweser des aufgehobenen Bistums Konstanz, eine zentrale Figur in der Zeit des Staatskirchentums, Verfechter der Idee einer deutschen Nationalkirche. 
10.08.1649  Generalreskript über die Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Württemberg, etwa ein Jahrhundert vor den anderen deutschen Ländern. 
11.08.1822  Geboren in Stuttgart: Wilhelm Ludwig Holland, Philologe, seit 1847 Dozent und Professor in Tübingen. 
12.08.1938  Gestorben in Stuttgart: Alfred Hirrlinger, Photograph. Mit seinem Namen ist der Aufstieg des Stuttgarter Photographengewerbes als Kunstgewerbe verknüpft. 
13.08.1806  Baden wird Großherzogtum. 
14.08.1870  Gestorben in Freiburg: Franz Hauser, Musiker (geb. 12.01.1794 in Krasowitz bei Prag). 
15.08.1804  Abschluß der Rheinstromkonvention zu Paris zwischen Frankreich und dem Reich; dadurch erstmals allgemeine Regelung der Rheinschiffahrt, bis 1831 gültig. 
16.08.1821  Durch Zirkumskriptionsbulle des Papstes Pius (Provida solersque) und die ergänzende Exekutionsbulle (Ad Domini gregis custodiam) vom 11.04.1827 wird das Bistum Konstanz aufgehoben und das Erzbistum Freiburg errichtet. 
17.08.1676  Gestorben als Schultheiß von Renchen: Johann Jakob Christoph von Grimmelshausen, Verfasser des 1669 erschienenen Romans "Simplicius Simplicissimus". 
18.08.1522  Erster Zusammentritt des Schwäbischen Kreises in Esslingen. 
19.08.1971  Gestorben in Stuttgart: Dr. Reinhold Maier, FDP-Politiker, Württ. Wirtschaftsminister 1930 - 1933, 1945 - 1953 Ministerpräsident von Württemberg-Baden bzw. Baden-Württemberg. 
20.08.1948  Abschaffung des Passierscheinzwangs zwischen der amerikanischen und französischen Besatzungszone. 
21.08.1818  Bekanntmachung über die Verlegung der Lehranstalt Denkendorf als Lehranstalt für Land- und (bis 1881) Forstwirtschaft nach Hohenheim, seit 27.05.1847 Land- und Forstwirtschaftliche Akademie (jetzt Universität), die älteste Landwirtschaftliche Hochschule 
22.08.1942  Deportation von 1100 badischen, württembergischen und hohenzollerischen Juden von Stuttgart nach Theresienstadt. 
23.08.1884  Eröffnung der Zahnradbahn Stuttgart - Degerloch. 
24.08.1938  Der Rottenburger Bischof Dr. Joannes Baptista Sproll wird von den Nationalsozialisten zum Verlassen seiner Diözese gezwungen (geb. in Schweinhausen 02.10.1870, gest. in Rottenburg 04.03.1949). 
25.08.1940  Erster Luftangriff auf Stuttgart im Zweiten Weltkrieg. 
26.08.1619  Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz wird in Prag zum König von Böhmen gewählt. 
27.08.1770  Geboren in Stuttgart: Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Philosoph (gest. 14.11.1831 in Berlin). 
28.08.1818  Erstes Cannstatter Volksfest. 
29.08.1790  Geboren in Karlsruhe als Sohn des Markgrafen Karl Friedrich von Baden und der Luise Karoline Geyer von Geyersberg: Leopold von Baden, Großherzog von Baden 1830 - 1852. 
30.08.1871  Gestorben: der Heidelberger Stadtpfarrer Karl Zittel, ein Vorkämpfer des politischen und kirchlichen Liberalismus, Führer der Protestanten im sogenannten Agendenstreit und Gegner des Konkordats von 1859. 
31.08.1913  Gestorben in Stuttgart: Erwin Bälz, Professor der Medizin an der Universität Tokio und Leibarzt des japanischen Kaisers. 
01.09.1778  Gründung des Hof- und Nationaltheaters in Mannheim durch Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz. 1839 nimmt die Stadt Mannheim als erste Stadt in Deutschland das Theater in eigene Verwaltung. 
02.09.1888  Geboren in Stuttgart: Oskar Schlemmer, abstrakter Maler und Professor an der Kunsthochschule Berlin, 1920 an das Bauhaus berufen (gest. 13.04.1943 in Sehringen bei Badenweiler). 
03.09.1668  Letzter Landtagsabschied der seitdem nicht mehr einberufenen alten badischen Landstände. 
04.09.1820  Geboren in Mannheim: Karl Blind, badischer Revolutionär 1848/49. 
05.09.1858  Eröffnung der ersten, von Baden-Baden veranstalteten internationalen Pferderennen in Iffezheim. 
06.09.1634  In der Schlacht bei Nördlingen, der größten Schlacht des Dreißigjährigen Kriegs, fällt der größte Teil der württembergischen Landmiliz. Das Land wird von den kaiserlichen Truppen verheert, die Städte Waiblingen und Calw werden niedergebrannt; Herzog E 
07.09.1744  Vereinigung aller Fürstenbergischen Besitzungen durch Fürst Josef Wilhelm Ernst und Verlegung der Residenz nach Donaueschingen. 
08.09.1804  Geboren in Ludwigsburg: Eduard Mörike, Pfarrer in Cleversulzbach, später Professor am Katharinenstift in Stuttgart, Dichter (gest. 04.06.1875 in Stuttgart). 
09.09.1767  Abschaffung der Folter in Baden. 
10.09.1933  Brand des Dorfes Öschelbronn. 
11.09.1834  Grundsteinlegung zum Mannheimer Rheinhafen (Einweihung 17.10. 1840). 
12.09.1943  Gestorben in der Haft in Zwickau als Opfer des NS-Regimes: Alexander Schwab, Journalist, Führer der Freideutschen Jugend (geb. 05.07.1887 in Stuttgart). 
13.09.1709  Errichtung des Kommerzialkollegiums (Handelsrats) in Württemberg, des ersten in Deutschland (1737 aufgegeben, 1755 in erweiterter Form wiederbelebt). 
14.09.1855  Gestorben in Hallgarten/Rheingau: Johann Adam von Itzstein, einer der Führer der Opposition im badischen Landtag im Kampf gegen die reaktionäre Regierung. 
15.09.1584  Geboren in Stuttgart: Georg Rudolf Weckherlin, Dichter, tritt nach seiner Heirat mit einer Engländerin in die Dienste des englischen Königs (1625 Unterstaatssekretär, 1644 Secretary for foreign tongues) (gest. 13.02.1653 in England). 
16.09.1622  Heidelberg wird im Dreißigjährigen Krieg von den Truppen der katholischen Liga unter Tilly erobert. 
17.09.1891  Gestorben in Chicago: Lorenz Brentano, in den 40er Jahren Wortführer der radikalen Opposition im badischen Landtag und 1849 das Haupt der republikanischen Regierung. 
18.09.1945  Als erste deutsche Zeitung im amerikanisch besetzten Teil Württembergs erscheint die Stuttgarter Zeitung. 
19.09.1945  Die amerikanische Militärregierung bildet durch Proklamation Nr. 2 die Länder Bayern, Württemberg-Baden und Hessen. Ministerpräsident in Württemberg-Baden wird Reinhold Maier. 
20.09.1875  Geboren in Buttenhausen: Matthias Erzberger, seit 1903 Reichstagsabgeordneter des Zentrums, 1919 - 1920 Reichsfinanzminister, bekannt durch seine Finanzreform (ermordet 26.08.1921 bei Bad Griesbach). 
21.09.1457  Stiftungsbrief des Erzherzogs Albrecht von Österreich zur Errichtung der Universität Freiburg. 
22.09.1826  Gestorben in Schwetzingen: Johann Peter Hebel, Dichter. 
23.09.1861  Geboren in Albeck bei Ulm: Robert Bosch, Industrieller, besonders auf sozialpolitischem Gebiet sehr fortschrittlich (1906 Einführung des Acht-Stunden-Tags) (gest. 12.03.1942 in Stuttgart). 
24.09.1848  In einem Gefecht bei Staufen (Breisgau) werden die von Gustav von Struve gesammelten revolutionären Freischärler zersprengt. 
25.09.1919  Feierliche Verkündung der Verfassung des Volksstaates Württemberg im Schloß Ludwigsburg. 
26.09.1824  Geboren in Ulm: Conrad Dietrich Magirus, Erfinder und Fabrikant (gest. 26.06.1895 in Ulm). 
27.09.1699  Aufnahme der Waldenser in Württemberg. 
28.09.1951  Eröffnung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. 
29.09.1878  Geboren in Karlsruhe: Heinrich Köhler, Zentrums- bzw. CDU-Politiker, seit 1913 Abgeordneter im badischen Landtag, Finanzminister in Baden und im Reich, zeitweise Badischer Staatspräsident, seit 1945 stellvertretender Ministerpräsident, seit 1946 Wirtsc 
30.09.1817  Probefahrt des ersten, von Kaspar Bodmer in Zürich erbauten Bodenseedampfschiffs von Konstanz nach Meersburg; der Mißerfolg führt zum Verzicht auf weitere Versuche. 
01.10.1386  Stiftungsbrief des Kurfürsten Rupprecht I. von der Pfalz zur Errichtung der Heidelberger Universität. 
02.10.1921  Tod des ehemaligen württembergischen Königs Wilhelm II. in Bebenhausen. 
03.10.1785  Gründung des Schwäbischen Merkur. 
04.10.1755  Gestorben in Berlin: Samuel von Cocceji, Jurist, 1747 preußischer Großkanzler (geb. 20.10.1679 in Heidelberg). 
05.10.1849  Geboren in Wertheim: Wilhelm Blos, SPD-Politiker, erster Staatspräsident des Volksstaats Württemberg 1919 - 1920 (gest. 06.07. 1927 in Stuttgart-Bad Cannstatt). 
06.10.1951  Gestorben in Philadelphia: Otto Meyerhof, Biochemiker. Seit 1929 Leiter des Physiologischen Instituts am Kaiser-Wilhelm-Institut für Medizinische Forschung in Heidelberg und ordentlicher Honorarprofessor bis 1936 an der Medizinischen Fakultät, 1938 Emig 
07.10.1825  Errichtung der Polytechnischen Schule in Karlsruhe. Ihre eigentliche Organisation verdankt diese älteste Technische Hochschule Deutschlands dem damaligen Referenten des Unterrichtswesens Karl Friedrich Nebenius. 
08.10.1883  Geboren in Freiburg: Otto Heinrich Warburg, Physiologe und Chemiker. 1931 Nobelpreis für Medizin. Ehrendoktor der Universität Heidelberg. 
09.10.1477  Graf Eberhard von Württemberg erteilt der neugestifteten Universität Tübingen ihre Privilegien (gewissermaßen Abschluß der Gründungsmaßnahmen der zum 01.10.1477 eröffneten Universität). 
10.10.1791  Gestorben in Stuttgart: Christian Friedrich Daniel Schubart, Dichter und Musiker. 
11.10.1548  Die freie Reichsstadt Konstanz wird nach hartem Kampf österreichische Landstadt. 
12.10.1825  Inbetriebnahme des ersten Salzbergwerks Mitteleuropas in Wilhelmsglück bei Schwäbisch Hall (Besichtigung und Namengebung durch König Wilhelm I. von Württemberg). 
13.10.1821  Geboren in Stuttgart: Karl Ebert, Landschaftsmaler (gest. 01.03. 1885 in München). 
14.10.1944  In Herrlingen bei Ulm Freitod von Erwin Rommel, volkstümlichster deutscher Heerführer des Zweiten Weltkrieges, der sich im Frühjahr 1944 der Widerstandsbewegung anschließt und von Hitler zum Selbstmord gezwungen wird. 
15.10.1763  Gründung der Pfälzischen Akademie der Wissenschaften in Mannheim durch Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz. 
16.10.1958  Inbetriebnahme der Bodenseewasserversorgung. 
17.10.1631  König Gustav Adolf von Schweden bietet im Dreißigjährigen Krieg Württemberg seinen Schutz an. 
18.10.1821  Kirchlicher Anschluß der beiden hohenzollerischen Fürstentümer an das Erzbistum Freiburg. 
19.10.1905  Wahlen zum badischen Landtag erstmals aufgrund des allgemeinen, direkten Wahlrechts. 
20.10.1805  Aufgrund der Kapitulation vom 17.10. wird die Stadt Ulm zu Beginn des Dritten Koalitionskrieges den Franzosen übergeben und die in der Stadt eingeschlossene österreichische Armee (23 000 Mann) kriegsgefangen. 
21.10.1827  Weihe und Inthronisation des ersten Freiburger Erzbischofs und Beginn der Diözesanverwaltung. 
22.10.1940  Deportation der badischen Juden nach Gurs in Frankreich. 
23.10.1890  Geboren in Stuttgart: Eberhard Wildermuth, Bundesminister für den Wohnungsbau und FDP/DVP-Bundestagsabgeordneter (gest. 09.03.1952 in Tübingen). 
24.10.1946  Die Verfassunggebende Landesversammlung Württemberg-Baden nimmt die neue Verfassung an. 
25.10.1800  Geboren in Stuttgart: Julius von Mohl, Orientalist (gest. 04.01. 1876 in Paris). 
26.10.1893  Gestorben in Karlsruhe: Franz Grashof, Professor an der dortigen Technischen Hochschule, Gründer und Geschäftsführer des Vereins deutscher Ingenieure, Verfasser einer theoretischen Maschinenlehre. 
27.10.1939  Gestorben in Stuttgart: Hans Wilhelm Stillhammer, Kunstmaler. 
28.10.1466  Geboren in Rotterdam: Erasmus von Rotterdam, Humanist und Theologe, lebte von 1529 - 1535 in Freiburg (gest. 12.07.1536 in Basel). 
29.10.1268  In Neapel wird Konradin, der letzte Sproß des hohenstaufischen Kaisergeschlechts, hingerichtet. 
30.10.1895  Geboren in Kulm/Westpreußen: Kurt Schumacher, 1920 - 1933 Redakteur bei der "Schwäbischen Tagwacht", 1924 - 1933 Fraktionsvorsitzender der SPD im Württembergischen Landtag, ab 1946 Parteivorsitzender der SPD (gest. 20.08.1952 in Bonn). 
31.10.1917  Aus der Zeitung: "Lebensmittelversorgung in Stuttgart. Butter und Käse. Die November-Buttermarke 1, Wert 62 1/2 g und die Oktober-Käsemarke 3, Wert 100 g können in den nächsten Tagen eingelöst werden." 
01.11.1495  Geboren in Heilbronn: Erhard Schnepf, württembergischer Reformator (gest. 01.11.1558 in Jena). 
02.11.1752  Gestorben in Stuttgart: Johann Albrecht Bengel, Prälat und Konsistorialrat, der Vater des schwäbischen Pietismus (geb. 24.06.1687 in Winnenden). 
03.11.1403  Graf Friedrich von Zollern und seine Gattin Frena von Kyburg verkaufen gegen 28 000 Gulden Burg und Herrschaft Schalksburg mit dem Hauptort Balingen an Graf Eberhard III. von Württemberg. 
04.11.1953  Die Verfassunggebende Versammlung gibt in dritter Lesung dem Südweststaat den Namen Baden-Württemberg. 
05.11.1414  Eröffnung des allgemeinen großen Konzils in Konstanz. 
06.11.1078  Gestorben auf der Limburg bei Weilheim: Herzog Berthold I. von Kärnten, der Stammvater der Herzöge von Zähringen und Markgrafen von Baden. 
07.11.1924  Gestorben in Karlsruhe: Hans Thoma, ein Volksmaler von internationalem Rang. 
08.11.1918  König Wilhelm II. von Württemberg ernennt ein parlamentarisches Ministerium unter Führung von Theodor Liesching. 
09.11.1938  Niederbrennung der Synagogen in der Reichskristallnacht. 
10.11.1885  Erste Probefahrt des von Gottlieb Daimler konstruierten vierrädrigen Automobils. 
11.11.1953  Die Verfassunggebende Versammlung verabschiedet die Landesverfassung für Baden-Württemberg. 
12.11.1806  Gestorben in Karlsruhe: Josef Gottlieb Kölreuter, als Botaniker bahnbrechend durch seine Entdeckung der geschlechtlichen Differenzierung der Pflanzen. 
13.11.1862  Gestorben in Tübingen: Ludwig Uhland, Literarhistoriker, Dichter und Politiker, Mitglied des Württ. Landtags (geb. 26.04.1787 in Tübingen). 
14.11.1918  Ausrufung der Republik in Baden. 
15.11.1630  Gestorben in Regensburg: Johannes Kepler, Astronom, Mathematiker, Philosoph (geb. 27.12.1571 in Weil der Stadt). 
16.11.1953  Genau 496 Jahre nach dem ersten Zusammentreten der Landstände der Grafschaft Württemberg-Urach in Leonberg wird die neue Verfassung des Landes Baden-Württemberg verkündet. 
17.11.1776  Geboren in Jever: Friedrich Christoph Schlosser, Historiker, seit 1817 Professor in Heidelberg (gest. 23.09.1861 in Heidelberg). 
18.11.1827  Gestorben in Stuttgart: Wilhelm Hauff, Schriftsteller, seit Anfang 1827 Redakteur des Morgenblatts für gebildete Stände, Verfasser des Romans "Lichtenstein" (geb. 29.11.1802 in Stuttgart). 
19.11.1769  Geboren in Stuttgart: Elise Hahn, dritte Gattin des Dichters Gottfried August Bürger, das "Schwabenmädel"; seit März 1792 geschieden trat sie als Schauspielerin und Deklamatrice auf und wurde auch als Schriftstellerin bekannt (gest. 24.11.1833 in Fran 
20.11.1818  Gründung des Landwirtschaftlichen Instituts in Hohenheim, der späteren Landwirtschaftlichen Hochschule. 
21.11.1914  Über der Luftschiffhalle in Friedrichshafen erscheinen zwei englische Flugzeuge aus Belfort, erste feindliche Flieger über württembergischem Gebiet im Ersten Weltkrieg. 
22.11.1918  Großherzog Friedrich II. von Baden dankt ab. 
23.11.1531  Gestorben in Basel: Johannes Oecolampadius, schweizerischer Reformator (geb. 1482 in Weinsberg). 
24.11.1536  Gestorben in Freiburg: Ulrich Zasius, gebürtig aus Konstanz, einer der berühmtesten Juristen seiner Zeit, der Bearbeiter des Freiburger Stadtrechts von 1520, bekannt durch den Ausbau der juristischen Methodik. 
25.11.1814  Geboren in Heilbronn: Julius Robert Mayer, Physiker, Entdecker des Gesetzes von der Erhaltung der Kraft (gest. 20.03.1878 in Heilbronn). 
26.11.1840  Geboren in Freiburg: Karl von Rotteck, Historiker und Staatsrechtler, Verfasser der einst weitverbreiteten "Allgemeinen Weltgeschichte" und Vorkämpfer des Liberalismus im badischen Landtag. 
27.11.1944  Fliegerangriff auf Freiburg i. Br. 
28.11.1890  Gründung der Daimler-Motoren-Gesellschaft als Aktiengesellschaft in Cannstatt (jetzt: Daimler-Benz AG., Stuttgart-Untertürkheim). 
29.11.1802  Geboren in Stuttgart: Wilhelm Hauff, Schriftsteller, seit Anfang 1827 Redakteur des Morgenblatts für gebildete Stände, Verfasser des Romans "Lichtenstein" (gest. 18.11.1827 in Stuttgart). 
30.11.1918  König Wilhelm II. von Württemberg verzichtet auf den Thron. 
01.12.1941  Erste Judendeportation aus Württemberg in Richtung Riga. Weitere Deportationen unter anderem am 26.04.1942 nach Izbica bei Lublin in Polen, am 13.07.1942 nach Auschwitz. 
02.12.1815  Geboren in Leonberg: Christoph Hoffmann, Gründer der Jerusalemfreunde und Vorstand der Kolonien des Tempels in Palästina (gest. 08.12.1885 in Rephaim bei Jerusalem). 
03.12.1876  Geboren in Oßweil: August Lämmle, Heimatdichter (gest. 08.02.1962 in Tübingen). 
04.12.1958  In Ulm wird die erste deutsche Herz-Lungen-Maschine in Betrieb gesetzt. 
05.12.1969  Gestorben in Zug (Schweiz): Claudius Dornier, Flugzeugkonstrukteur, Begründer der Dornier-Werke in Friedrichshafen (geb. 14.05. 1884 in Kempten/Allgäu). 
06.12.1863  Gründung des Rotkreuzvereins in Stuttgart, des ersten deutschen Rot-Kreuz-Vereins. 
07.12.1849  Staatsvertrag zwischen Preußen und den beiden hohenzollerischen Fürstentümern über die Abtretung der Souveränität der beiden Fürstentümer Hechingen und Sigmaringen an Preußen. 
08.12.1841  Gestorben in Stuttgart: Johann Heinrich von Dannecker, klassizistischer Bildhauer (geb. 15.10.1758 in Waldenbuch). 
09.12.1951  Volksabstimmung über den Südweststaat aufgrund eines Bundesgesetzes. 
10.12.1953  Aufnahme des Fernsehbetriebs durch den Süddeutschen Rundfunk. 
11.12.1445  Geboren in Urach: Eberhard im Bart, Graf, seit 1495 erster Herzog von Württemberg (gest. 24.02.1496 in Tübingen). 
12.12.1963  Gestorben in Stuttgart: Professor Theodor Heuss, Reichs- und Landtagsabgeordneter, erster Bundespräsident der Bundesrepublik (12.09.1949 - 01.07.1959) (geb. 31.01.1884 in Brackenheim). 
13.12.1250  Gestorben in Fiorentino (Apulien): Kaiser Friedrich II. aus dem Geschlecht der Hohenstaufen. 
14.12.1482  Münsinger Vertrag: Wiedervereinigung der beiden württembergischen Landesteile Stuttgart und Urach. 
15.12.1848  Aus der Zeitung: "Heidelberg den 15. Dezember. Die Gesammtzahl der in diesem Semester hier immatrikulierten Studenten beträgt 609." 
16.12.1516  Gestorben in Würzburg: Johannes Trithemius, Geschichtsschreiber, bekannt vor allem durch seine Werke über das Kloster Hirsau ("Chronicon coenobii Hirsaugiensis", "Annales Hirsaugienses"). 
17.12.1857  Abschluß eines Vertrags zwischen Württemberg und Baden über den Bau einer Eisenbahnlinie zwischen Durlach und Mühlacker über Pforzheim. 
18.12.1723  Geboren in Stuttgart: Friedrich Karl (von) Moser, Schriftsteller und hessen-darmstädtischer Staatsmann (gest. 10.11.1798 in Ludwigsburg). 
19.12.1838  Geboren in Heidelberg: Wilhelm Oncken, Historiker (gest. 11.08. 1905 in Gießen). 
20.12.1867  Gründung der Württembergischen Landessynode. 
21.12.1917  Gestorben in Karlsruhe: Wilhelm Trübner, seit 1903 Professor an der Karlsruher Kunstakademie, einer der großen Führer der modernen deutschen Malerei (geb. 03.02.1851 in Heidelberg). 
22.12.1617  Geboren in Heidelberg: Karl Ludwig, Kurfürst von der Pfalz, Sohn Friedrichs V. und der Elisabeth Stuart, machte sich um den Wiederaufbau der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Kurpfalz verdient. 
23.12.1943  In Stuttgart wird die erste Tankstelle für Permanentgas in Betrieb genommen. 
24.12.1535  König Ferdinand belehnt nach dem Tod des Grafen Christoph von Werdenberg, des letzten der männlichen Linie seines Geschlechtes, die Brüder Karl, Eitelfriedrich und Felix von Hohenzollern mit den beiden Grafschaften Sigmaringen und Veringen. 
25.12.1837  Gestorben in Paris: Karl Friedrich (von) Reinhard, französischer Diplomat, 1798 Außenminister der französischen Republik (geb. 02.10.1761 in Schorndorf). 
26.12.1805  Durch den Preßburger Frieden erfahren Baden und Württemberg einen bedeutenden Gebietszuwachs. Sie erhalten vorderösterreichische Gebietsteile, Besitzungen des Deutschordens und die Landeshoheit über Gebiete der Reichsritterschaft. 
27.12.1571  Geboren in Weil der Stadt: Johannes Kepler, Astronom, Mathematiker, Philosoph (gest. 15.11.1630 in Regensburg). 
28.12.1568  Gestorben in Stuttgart: Herzog Christoph von Württemberg (Herzog 1550 - 1568). 
29.12.1781  Erhebung der Militärakademie in Stuttgart zur Hohen Carlsschule (= Universität), nach Fächern und Studienplan damals eine der modernsten Hochschulen Deutschlands (aufgehoben 1794). 
30.12.1912  Gestorben in Stuttgart: Alfred von Kiderlen-Wächter, 1910 - 1912 Staatssekretär des Auswärtigen in Berlin (geb. 10.07.1852 in Stuttgart). 
31.12.1972  Auflösung des Landeskommunalverbandes der Hohenzollerischen Lande durch das Erste Gesetz zur Verwaltungsreform (Kreisreformgesetz) vom 26.07.1971, das damit die letzten Überreste einer politischen Eigenständigkeit Hohenzollerns beseitigt. 

Impressum - Datenschutz - Literatur: Baden-Wuerttembergische Gedenktage. (Veroeffentlichungen der Staatl. Archivverwaltung Baden-Wuerttemberg, Bd.29) 2. Aufl. Stuttgart 1977