Ausstellung

Ich kan yetzo nit mee ...
Johannes Reuchlin unterwegs im Dienst Württembergs

Highlights der Ausstellung

Die große Urkunde zeugt von einem wichtigen Moment in der württembergischen Geschichte: Mit der Erhebung seines Territoriums von der Grafschaft zum Herzogtum durch König Maximilian im Jahr 1495 vollendete Eberhard im Bart sein Lebenswerk. (Hauptstaatsarchiv Stuttgart)

Ein eigenhändiger Brief Reuchlins an Sebastian Brant gibt Einblicke in die Freundschaft der beiden Humanisten; hier lädt der Verfasser Brant dazu ein, ihn bei einem Kuraufenthalt im Baden-Badener Heilbad zu besuchen. (Archives de la Ville et de l'Eurométropole de Strasbourg)

Johannes Reuchlin besaß eine umfangreiche Bibliothek, die er bei seinen zahlreichen Reisen ständig erweiterte. Seine Unterstreichungen und Randnotizen in diesem frühen Druckwerk bezeugen sein intensives Studium des Textes. (Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek)

Bei dieser selten gezeigten Prachthandschrift handelt es sich um eine hebräische Bibel, die Reuchlin nach seinem Abschied vom Linzer Hof von Kaiser Friedrich III. zum Geschenk erhielt. Sie beeindruckt durch ihre Größe und qualitätvolle Ausführung. (Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, CC BY 4.0 )

Aus dem 19. Jahrhunderts stammt das marmorne Porträt-Medaillon Reuchlin, das dem Grabmal des Humanisten beigegeben und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde. In der Ausstellung wird ein neuer Abguss präsentiert.

Das prächtige Testament Eberhards im Bart regelt unter anderem die Grablege des Herzogs. Reuchlin war bei dessen Ausfertigung mehrmals als Zeuge anwesend, was auf seine Nähe zu dem Fürsten hinweist. (Hauptstaatsarchiv Stuttgart)