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19.02.2021

Die deutsche Geschichte ging weiter: Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Frage der Kontinuität im Neubeginn nach 1945 (Videovortrag)

Im historischen Rückblick wirkt das Jahr 1945 wie eine klare Zäsur: Militärisch war die Wehrmacht geschlagen, das Deutsche Reich staatlich ausgelöscht, der Nationalsozialismus untergegangen. Städte lagen in Schutt und Asche, Menschen irrten in Ruinen umher, Millionen wurden aus ihrer Heimat vertrieben, Soldaten gingen in Kriegsgefangenschaft. Die politische und militärische Führung des Landes wurde in Nürnberg vor Gericht gestellt. Intellektuelle und Schriftsteller hofften auf einen geistigen Neuanfang in einer „Stunde Null“. Doch die Vorstellung eines klaren Schnitts 1945 wird heute kaum noch geteilt. Die Jahre nach Kriegsende waren vielmehr eine Phase der Unsicherheit, der Neuorientierung, aber auch der Besinnung auf Althergebrachtes.

Am 11. Februar 2021 hielt Prof. Dr. Philipp Gassert, Mannheim, im Rahmen einer Veranstaltung des Württembergischen Geschichts- und Altertumsvereins und in Kooperation mit dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart einen Online-Vortrag. Er fragte nach Kontinuität und Wandel in der Übergangsphase nach 1945 und erinnerte an historische Weichenstellungen, auf denen unser Gemeinwesen bis heute basiert.

Den Vortrag finden Sie nun hier auf dem Youtube-Kanal des Landesarchivs:

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