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13.06.2022

Feierliche Buchpräsentation im Hauptstaatsarchiv

Gruppenbild zur Buchvorstellung Starke Frauen Artikelbild
Mitwirkende und Förderer des Buchprojekts. Foto: Alain Thiriet

Mit prominenten Gästen aus Wissenschaft und Kultur wurde der neu erschienene Tagungsband "Starke Frauen? Adelige Damen im Südwesten des spätmittelalterlichen Reiches" am 1. Juni feierlich vorgestellt.

Gekommen waren knapp 100 Gäste – Prof. Dr. Peter Rückert, Leiter des Hauptstaatsarchivs und Mitherausgeber des Bandes, zeigte sich hocherfreut über das große Interesse an der Neuerscheinung und den hier im Fokus stehenden spätmittelalterlichen Fürstinnen. Dies zeuge von der Relevanz dieses von der Forschung zu lange übersehenen Themas.

Nach einem Grußwort des Generalkonsuls der Republik Italien Massimiliano Lagi wurden erste Thesen und Erkenntnisse des Buches wie auch die Biografie der Hauptfigur von Dr. Anja Thaller (Universität Stuttgart) und Prof. Dr. Klaus Oschema (Ruhr-Universität Bochum) anregend und kurzweilig vorgestellt. Den Abschluss bildete ein Vortrag von Prof. Dr. Jörg Peltzer (Universität Heidelberg), der bereits die Schlussworte des Bandes verfasst hatte und nun neugierig auf die Lektüre machte.

Der Band erscheint im Nachklang zu einer Tagung, die im Oktober 2020 im hybriden Format stattgefunden hatte. Anlass war ein parallel laufendes Ausstellungsprojekt zu Margarethe von Savoyen (1420–1479) mit Station in Stuttgart, Morges und Turin.
Über die Protagonistin Margarethe hinaus werden die herrschaftliche Repräsentation adeliger Damen im Südwesten des spätmittelalterlichen Reiches und ihre internationalen Verbindungen in den Blick genommen. Untersucht werden dynastische Heiratsstrategien, weibliche Handlungsspielräume und Netzwerke ebenso wie höfische und klösterliche Lebenswelten, auch anhand von Literatur und materieller Kultur.

Zum Weiterlesen: Der Tagungsband ist über den Kohlhammer Verlag, im Hauptstaatsarchiv und im Buchhandel erhältlich. Versammelt sind Beiträge von 15 Autorinnen und Autoren aus vier Ländern; den Aufsätzen sind jeweils Abstracts auf Französisch und Italienisch beigegeben.

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