Heimkehr eines Auschwitz-Kommandanten – Wie Fritz Hartjenstein drei Todesurteile überlebte

Termin

Das Bild zeigt den Journalisten und Autor Jürgen Gückel bei einer Lesung.
Das Bild zeigt den Journalisten und Autor Jürgen Gückel bei einer Lesung.
25.01.2022 19:00 Uhr

Buchvorstellung und Lesung mit Jürgen Gückel

"Onkel Fritz ist zurück aus Frankreich – im Zinksarg!" Mit dieser Szene aus dem Oktober 1954 beginnt die Biografie über den deutschen SS-Offizier und Auschwitz-Kommandanten Friedrich "Fritz" Hartjenstein. Dreimal wurde er für seine Taten zum Tode verurteilt. Nach neun Jahren Haft wurde er kurz vor seinem Tod begnadigt. In seiner Heimatstadt, dem niedersächsischen Peine, ist das Schicksal Hartjensteins bis heute nicht bekannt.

Nur sein Großneffe Werner H. versucht seit Jahrzehnten, das Leben seines Großonkels und dessen Verstrickungen in die nationalsozialistischen Verbrechen zu erforschen. Durch den Kontakt mit Werner H. ist Jürgen Gückel auf die Spur des KZ-Kommandanten gestoßen. In einer mitreißenden Reportage rekonstruiert er den einzigartigen Lebensweg Friedrich Hartjensteins, indem er die Geschichte seiner Recherche mit der eigentlichen Biografie verschränkt.

Jürgen Gückel (geb. 1952) ist Journalist und Autor. Fast vier Jahrzehnte war er Redakteur und Korrespondent für Zeitungen der Madsack-Gruppe und arbeitete zuletzt als Gerichtsreporter. Für seine journalistische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet.

Je nach Pandemie-Lage findet die Veranstaltung unter den Bedingungen der jeweils gültigen Corona-Verordnung vor Ort und online oder ausschließlich online statt.
Eine Anmeldung bis zum Vortag der Veranstaltung ist in jedem Fall erforderlich.
Melden Sie sich unter Angabe von Namen, Adresse sowie Telefonnummer oder Mailadresse unter anmeldung@fv-zentrale-stelle.de.

Eintritt: 8,00 €/5,00 € (erm. für Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte)
Im Falle einer virtuellen Teilnahme bittet der Förderverein Zentrale Stelle um eine Spende.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Zentrale Stelle

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