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02.07.2021

Zweitschriften der evangelischen Kirchenbücher aus Württemberg und Hohenzollern digitalisiert

Eheregister der Filialen der Stadtpfarrei Bopfingen; LABW StA Sigmaringen Wü 110 T 1 Nr. 4035
Eheregister der Filialen der Stadtpfarrei Bopfingen; LABW StA Sigmaringen Wü 110 T 1 Nr. 4035

Mit der Digitalisierung sämtlicher noch verfügbarer Zweitschriften der evangelischen Kirchenbücher aus Württemberg und Hohenzollern konnte eine seit längerem beklagte Lücke nun endlich geschlossen werden. Dank finanzieller Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft war es dem Landesarchiv möglich, die wichtige Quellengruppe nur wenige Jahre nach deren Übernahme in die Bestände des Staatsarchivs Sigmaringen im Internet zu veröffentlichen.

Für weite Teile des 19. Jahrhunderts sind nunmehr Informationen zu fast allen Personen protestantischer Konfession im Königreich Württemberg und den staatsrechtlich ab 1849 zu Preußen gehörenden Hohenzollerischen Landen abrufbar. Die hoch aufgelösten farbigen Abbildungen aus den fast 5200 Sigmaringer Bänden können von allen Interessierten uneingeschränkt und vor allem kostenfrei eingesehen und bei Bedarf auch als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Damit stehen die von der Familien- und Personenforschung überaus geschätzten Personenstandsregister der evangelischen, katholischen und israelitischen Konfession aus dem 19. Jahrhundert nunmehr flächendeckend für Baden, Württemberg und Hohenzollern über das Onlineangebot des Landesarchivs Baden-Württemberg zur Verfügung.

Die Zweitschriften der evangelischen Kirchenbücher für Württemberg und Hohenzollern (1808-1875) finden Sie hier: Staatsarchiv Sigmaringen Wü 110 T 1.

Eine Übersicht zu den über das Online-Angebot des Landesarchivs Baden-Württemberg einsehbaren Kirchen-/Standesbüchern finden Sie im Rechercheratgeber Lebensdaten.


Schlagworte

Tags:

Staatsarchiv Sigmaringen, Berichte/Meldung/Information, Archivnutzung, Wissenschaft und Forschung, 19. Jahrhundert, Familienforschung, Ortsgeschichte, Personengeschichte, Digitalisierung, Landeskunde, Nutzung, 19. Jahrhundert